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Füchse im Weinberg

Aktualisiert: 28. Nov 2019

«Fangt uns die Füchse, die kleinen Füchse, die die Weinberge verderben! Denn unsere Weinberge stehen in Blüte. Mein Geliebter ist mein, und ich bin sein, der in den Lilien weidet. Wenn der Tag verweht und die Schatten fliehen, wende dich her, mein Geliebter, gleiche einer Gazelle oder einem jungen Hirsch auf den zerklüfteten Bergen!» (Hld 2,15-17)





Kleine Füchse sind es, die den Weinberg – die gemeinsame Liebe – zu verwüsten drohen, kein grosser Bär und kein mächtiger Löwe. Oft sind es die kleinen Dinge, die der Liebe Schaden zufügen. Verhaltensweisen, die ungesund sind. Verletzungen, die nicht heilen konnten. Streit, der nicht in der Versöhnung endet. Eine schleichende Entfremdung, die fast unbemerkt bleibt. Ein einzelner Fuchs zerstört nicht den Weinberg. Aber viele richten Schaden an. Sie verwüsten die Reben, zerstören Blüten, graben Löcher und verletzen so das Wurzelwerk. Die Liebe zu Gott wird selten durch ein einzelnes, schwerwiegendes Ereignis gedämpft. Oft sind es die vielen kleine Dinge, Alltagssorgen, Alltagsfreuden und die ewig präsente Ablenkung, die unseren Fokus von Gott abwenden.

Die kleinen Füchse können nicht ignoriert, nicht besänftigt, auch nicht gezähmt werden. Es hilft nur eins: man muss sie jagen.

«Machen Sie sich gemeinsam mit dem Geliebten auf die Jagd nach den kleinen Füchsen im Weinberg.»

Draussen im Wald und auf der Wiese mögen die Füchse Lebensraum finden – aber nicht im Weinberg. Die Liebe ist es wert, dass die Füchse aus dem Weinberg vertrieben werden. Der Weinberg benötigt Zeit und Ruhe, um aufblühen zu können. Nichts darf das Zusammensein der Liebenden stören. Machen Sie sich gemeinsam mit dem Geliebten auf die Jagd nach den kleinen Füchsen im Weinberg. Zwar können es viele sein, aber sie sind klein und dem Menschen unterlegen. Ein kleiner Fuchs ist leichter zu vertreiben als ein Bär oder ein Löwe. Was hindert Ihren Weinberg daran, aufzublühen? Welche Sorgen, welche Verhaltensweisen, welche Abhängigkeiten stören Ihre Beziehung zu Gott?

Gehen Sie auf Fuchsjagd. Keine Sorge – Sie brauchen das nicht allein zu tun. Gott selbst kümmert sich mit Ihnen um den Weinberg. Wenn uns die Kraft zur Jagd ausgeht, gibt er nicht auf. Mit grosser Leidenschaft setzt er sich dafür ein, dass die Liebe zwischen ihm und seinen Menschen aufblühen kann. Gemeinsam mit ihm werden Sie die Füchse vertreiben.



«Bei dem aber unter die Dornen gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört, und die Sorge der Zeit und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht. Bei dem aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und versteht, der wirklich Frucht bringt; und der eine trägt hundert-, der andere sechzig-, der andere dreißigfach.» (Mt 13,22f.)


«Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters nicht in ihm; denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht vom Vater, sondern ist von der Welt.» (1 Joh 2,15f.)


(Auszug aus dem Buch: Ein Liebeslied zwischen Himmel und Erde)

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